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SIMANDLNOCHT 2008 |
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Auch heuer besuchten wir wieder die Simandlnocht in Natschbach.
Natürlich haben wir auch heuer wieder eine köstliche Torte gewonnen. Auf dieser lag jedoch ein wunderbares Gedicht, dass wir hier vorstellen wollen.
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Die Simandlnocht
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Die sechstewird heit o´gholtn schon, sie hot bei uns a echte Tradition.
Die Weibaleit san seit Woch`n beschäftigt, prob`n für die Mitternochtseinloge kräftig.
Drum is a immer lustig und voller Charm und mir kennan lochn, bis die Tränen kumma tan.
Die Aundern, de boch`n a Turtn oder Gebäck und hoff`n, dass dem Gewinner guat schmeckt.
Die Politischen und die Verreinsoberhäupter, de spend`n Geschenkskörb, des is oft recht heiter.
A jeda wü gwinna, a so an schen Korb, und stellt zufrieden fest, da Spenda hot net gschnorrt.
Und so bringt die Nocht uns a Freid und vü Taunz, und so mauncha hot in die Aug`n an fröhlich`n Glaunz.
Da ane oder die Aundere, de wogln a hoam, de wer`n hoit vom Schnops zvü gsoff`n hom.
Oba wia ist eigentlich mit dera Nocht, wia geht`s denn do her? Waunn sie is des Mand`l, wos is denn daunn er?
Wieda auf da Wölt, um a Weiberleit mehr.
Mia san sowieso in der Überzahl, des war eha ungünstig, in dem Foll.
Do miasst`ns a die Kinda kriagn, und des war net guat, denn daunn war die Menschheit sicher bold furt.
Do tet`ns daham koch`n, des war uns schau recht, oba mir miasst`ns a ess`n und des war wieda schlecht.
A in da Liab war olls umgekehrt, und die Ausred mit de Kopfschmerz`n er uns beschert.
Drum is scho recht guat, dass nur güt, fir a Nocht in der san ma lustig, in der wird vü glocht.
Morgn is wie imma, des is jedem klor, den Rollentausch, den gibt`s erst wieda in an Johr.
(Ein Dank an Schöffauer Johanna, für die Zustimmung, dass ihr Gedicht auch im Internet geistern kann)
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hier noch einige Bilder von der Simandlnocht
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